Kompetenz Techniken

Pfählungen, Mikropfähle und Rühlwände


Architektonische Visionen ermöglichen

 

Kann das Erdreich das Gewicht eines projektierten Bauwerks nicht tragen, besteht die Gefahr von Setzungen. Mit der Ausführung von Pfählen, die die Lasten in tiefer liegende tragbare Schichten übertragen, ist meist eine einfache und kostengünstige Lösung möglich. Verschiedene Arten von Pfahlherstellungen sind möglich. Bohrpfähle mit Ortsbeton und Rammpfähle aus vorfabriziertem Beton sind die meist praktizierten Anwendungen. Da Pfahlgründungen heute mit immer höheren Bauwerkslasten verbunden sind, werden auch Pfähle mit meist grösserem Durchmesser und grösseren Längen hergestellt. Pfähle mit einem Durchmesser von 80 mm bis 350 mm werden als Mikropfähle bezeichnet. Ihr Vorteil ist der geringe Platzbedarf bei der Ausführung, dank kleineren Maschinen und der Möglichkeit des Einbaus der Pfahlarmierung in extremen Raumverhältnissen. Es gibt verschiedene Ausführungsarten, die die Tragfähigkeit verbessern und auch Baugrubenabschlüsse ermöglichen. PALER realisiert alle Arten und Durchmesser von Pfählen und Mikropfählen und verfügt über mehr als 10 bestens,  entsprechend ausgerüstete Bohrmaschinen.



Jet-Grouting nennt man die Methode zur Konsolidierung des Erdreichs mittels Einpressen von Zementsuspensionen unter hohen bzw. höchsten Drücken von bis zu 800 bar. Zuerst wird eine Bohrung mit kleinem Durchmesser (60 – 140 mm) gemacht. Dann folgt die Hochdruckinjektion einer Zementsuspension. Durch den über einen längeren Zeitraum verharrenden Injektionsstrahl und die gleich­zeitige Rotation des Jet-Gestänges können säulenförmige Körper aus stabilisiertem Material in gewünschter Länge und gewünschtem Durchmesser ausgebildet werden. Die Konsolidierung des Bodens kann lokal unter kleinen Fundamenten erfolgen oder auf grosse Bereiche ausgedehnt werden, wie zum Beispiel Strassen, Brückenpfeiler und Widerlager oder Klärbecken usw. PALER ist in Sachen Jet-Grouting stets auf dem aktuellsten Stand und verfolgt aufmerksam technische Neuerungen.

 


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Injektionen und Bodenverdichtungen


Gute Gründe schaffen

Zweck der Injektion ist die Konsolidierung und Versiegelung von festen, rissigen, porösen oder wasserdurch­lässigen Untergründen. Dafür werden zuerst Bohrungen, normalerweise mit geringem Durchmesser, vorgenommen. Die entstandenen Hohlräume werden mit einer flüssigen Injektionsmischung verfüllt, die sich in der Folge verfestigt. Die verwendeten Mischungen für die Füllungen werden je nach Bodenbeschaffenheit und Art des angestrebten Resultats spezifisch ausgesucht. In eine Bohrung von ca. 10 cm Durchmesser, die der Stabilisierung dient, können chemische Suspensionen oder Zementsuspensionen bis zu einigen Kilos oder mehreren Tonnen verpresst werden. Dies sorgt für sicheren Halt. PALER realisiert auch an steilen Hängen und engen Stellen Bohrungen und Injektionen.


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Brunnenbohrungen


Grundwasser sinnvoll nutzen

Man unterscheidet zwischen Entnahmebrunnen, mit welchen Grundwasser zugänglich gemacht wird und Rückgabebrunnen. Nach Ausführung der Bohrung werden die Filterrohre aus schwarzem Stahl, verzinktem Stahl, rostfreiem Stahl oder hartem PVC verlegt. Zwischen diesen und der Bohrlochwand wird Kies eingefüllt, dessen Korngrösse je nach Boden­be­schaffenheit gewählt wird. Die Merkmale des Brunnens werden mittels Ergiebigkeitstests definiert, die in der Regel mit Tauchpumpen vorgenommen werden. Damit wird die spezifische Förderleistung des Brunnens festgelegt, d. h. die Wassermenge, die für den dauerhaften Betrieb des Brunnens entnommen werden kann. Brunnenbohrungen haben sehr viel mit Erfahrung zu tun. Je nach Ausführung kann ein Brunnen mehr oder weniger Wasser fördern. PALER wendet seit Jahren die richtigen Methoden für den jeweiligen Untergrund an, für sprudelnde Ergebnisse.


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Sondierbohrungen


Dank genauen Bodenanalysen Kosten einsparen

Wer baut, sollte genau wissen, was sich unter dem geplanten Bauwerk befindet. Dank einer genauen Analyse des Untergrundes können bereits in der Planungsphase wichtige Erkenntnisse berücksichtigt und teure Folge­kosten vermieden werden. PALER garantiert für eine fachgerechte Ausführung sämtlicher Sondierbohrarbeiten. Bestgeschultes Personal und modernste Bohrgeräte erlauben ein effizientes Arbeiten, auch auf beschränktem Raum. Gross ist das Know-how auch bei «speziellen» Bohrlochversuchen in sandigen bis tonigen Böden wie DMT, CPT oder CPTU. Paler besitzt verschiedene Geräte zur Entnahme von ungestörten Bodenproben (Osterberg, NGI, Shelby) und baut präzise geotechnische Kontroll­einrichtungen wie elektrische oder pneumatische Piezometer, Inklinometer oder Gleitmikrometer ein. Damit können exakte und fundierte Grundlagen für den Geologen bereitgestellt werden.


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Baugrubenabschlüsse und Spritzbeton


Stabilisieren und sauber abschliessen

Heutzutage werden Baugrubenabschlüsse oft mit der Soil-Nailing-Technik gefertigt, um die Belastung des Untergrundes zu erhöhen und Bodenverschiebungen einzuschränken. Dabei werden dicht nebeneinander sogenannte Nägel in den Untergrund eingebracht. Diese Stahlstäbe haben eine passive Funktion und erfüllen ihre Verstärkungsaufgabe durch Interaktion mit dem Boden selbst. Die Nägelköpfe liegen auf einer aus Beton oder üblicherweise aus Spritzbeton hergestellten Wand auf. Der Spritzbeton wird mit Armierungsnetzen verstärkt, deren Dimensionierung durch die Erdbaustatik gegeben sind. Paler realisiert solche Abschlüsse für Stützmauern bei Baugruben für mehrstöckige Gebäude, bei Tunnel­portalen an steilen oder unstabilen Hängen, zum Stützen von Brücken­widerlagern oder bei der Stabilisierung von Rutschhängen.

 


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